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Freie Wähler Freising e.V. |
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Die Freien Wähler Freising kämpfen vehement gegen Was die dritte Startbahn für die Stadt Freising und das Umland bedeutet, ist in seiner ganzen, verheerenden Auswirkung noch gar nicht zu erfassen. Sollte die neue Piste, 1.180 m nördlich der jetzigen „Nordbahn“ verlaufen, zielt sie direkt auf Attaching. Zieht man die Linie weiter, verläuft sie über Lerchenfeld, Seilerbrückl, Vötting und Pulling und im Osten über Berglern usw. Startende und landende Flugzeuge werden in geringer Höhe diese Stadtteile und Orte überfliegen und keine Flugroutenkommission wird hier mehr eingreifen können. Die Lärmbelästigung wird enorm sein. Die Leidtragenden sind die Menschen in den Dörfern ringsum, die z.T. abgesiedelt werden müssen. 30.000 Menschen sind zusätzlich betroffen. Es werden Familien entwurzelt, ihre Heimat zerstört und dem Erdboden gleichgemacht. Die FMG nimmt in Kauf, dass ganze Dorfstrukturen zerstört werden. Sie drängt sich mit ihren dicken Ellbogen in die Stadt und den Landkreis Freising. Genauso schlimm wie der Lärm ist die Luftverschmutzung, die immer wieder von den Flughafenbetreibern heruntergespielt wird. Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffmonoxid und Feinstaub belasten die Umgebung in einer Konzentration, deren Grenzwert im Jahr - man höre - 35 mal überschritten werden darf. Die Frage, wie hoch sie überschritten werden kann, ist nirgends zu ermitteln. Auf drei Bahnen sollen dann 120 Starts- und Landungen pro Stunde stattfinden. Die am Schlimmsten betroffenen Bewohner stehen vor der Wahl, jetzt zu einem Dumping-Preis ihr Besitztum zu verkaufen, um sich und ihren Kindern in Zukunft eine bessere Lebensqualität zu sichern oder auszuharren, der gewohnten Umgebung und dem sozialen Umfeld zuliebe. |
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│Nein zur dritten Startbahn !!! |

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Und was tut die CSU? Frau Scharf-Gerlspeck, die CSU-Kreisvorsitzende im Kreisverband Erding und Freising, stimmt in ihrem eigenen Wahlkreis gegen den Antrag der vereinigten Flughafengegner, das Planfeststellungsverfahren zu verlängern. Dies wäre zwingend erforderlich damit die Planunterlagen (47 Ordner) von den betroffenen Gemeinden umfassend geprüft werden können. Dem ist nichts hinzuzufügen! Auch die Technische Universität München-Weihenstephan wird von dem Fluglärm genau so stark beeinträchtig werden wie z. B. Pulling mit seiner neu gebauten Förderschule. Statt sich mit den Ausbaugegnern solidarisch zu erklären und Einspruch gegen die 3. Startbahn einzulegen, verkauft sie stattdessen das Gut Grünschwaige an den Flughafen und fällt somit allen Flughafengegnern in den Rücken. Sollte die 3. Bahn gebaut werden, wandern wohl im „Live Science-Center Weihenstephan“ die Studenten ab, denn sie können dann die Vorlesungen ihre Professoren akustisch nur zwischen den Überfliegern verstehen. In der „Erfolgsgeschichte“ des Münchner Flughafens wird das nächste Kapitel schon aufgeschlagen. Eine gigantische „Shopping City“ ist geplant, die Kaufkraft aus der Region abziehen wird. Auch ein 3. Terminal kann man auf den Plänen der FMG schon erkennen. Das Wachstum ist ungebremst! Welche Regierung mit Weitblick und Rückrat wird diesen Wahnsinn endlich stoppen? Die bayerische Staatsregierung mit CSU-Mehrheit sicher nicht. Sie hat den Flughafen in München-Riem abgesiedelt, denn diesen Lärm konnte man den Menschen dort nicht mehr zumuten. Sind wir hier Menschen zweiter Klasse? Doch die Bevölkerung kämpft dagegen an! Überall in der näheren und weiteren Umgebung des Flughafens schlossen sich Schutzgemeinschaft, Bürgerinitiativen und Gemeinden, Vereine und Verbände zum Abwehrkampf zusammen und wir, die Freien Wähler sind dabei. Es wird lange dauern, bis alle Prozesse gegen die 3. Startbahn geführt sind und hoffentlich werden alle Menschen sensibler für den Schutz unserer Umwelt, damit sich der Ausbau des Flughafens von selbst verbietet. Rita Schwaiger für die Freien Wähler Freising e.V., 9.12.07. |



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Stellungnahme der FW zum geplanten Bau einer 3. Startbahn |